Montag, 19. Juni 2017

Rezension | Die dreizehnte Fee - Erwachen

Autorin: Julia Adrian
Band: 1 von 3
Seitenzahl: 212
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-131-3

Erster Satz:
Ich komme zu spät. 

Klappentext:
Ich bin nicht Schneewittchen.
Ich bin die böse Königin.

Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.

»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.

Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

Meine Meinung:
Ich habe schon so viel von der 13. Fee gehört und konnte mir doch nichts darunter vorstellen. Erst der Kindle-Deal und eine kleine Leserunde brachten mich dazu, das Buch zu kaufen und zu lesen.
Was soll ich sagen? Enttäuscht hat mich das Buch nicht, denn dafür war der Schreibstil einfach zu toll. Und wenn ich sage, dass er toll war, dann meine ich grandios, wunderbar, phantastisch! Julia Adrian schreibt sehr melancholisch-märchenhaft und traurig. Dies sind auch die in der Geschichte vorherrschenden Gefühle. Als Leser wird man mit einer tiefen Traurigkeit und Verzweiflung konfrontiert, mit hoffnungsloser Hoffnung, Misstrauen und Hass. Ja, so kann man das Buch meiner Meinung nach gut beschreiben. Es ist eine sehr düstere Neuerzählung der bekanntesten Märchen, allen voran Dornröschen mit dem Fokus auf der Bösen Fee, die doch ganz anders ist, als im Märchen..

Samstag, 17. Juni 2017

Rezension | Ein Himmel aus Lavendel

Autorin: Marlena Anders
Band: 1 von 3?
Seitenzahl: 284
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-915-9
-> direkt beim Verlag bestellen

Erster Satz:
Es wäre eigentlich ganz einfach gewesen.

Klappentext:
Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?

Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.

Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …

Meine Meinung:
Das Buch war sehr schön zu lesen und kurzweilig, allerdings hat mir ein wenig die Spannung gefehlt. Ich finde, dass es gerade für jüngere Leser (vielleicht um die 15) geeignet ist. Mit persönlich war es zu ruhig, wobei ich die Geschichte wirklich unglaublich schön fand.
Es hat mir Spaß gemacht, Emery auf ihrem kleinen Abenteuer zu begleiten.
Besonders gut gefallen haben mir die Details, wie zum Beispiel die Stadt Avize, die Venedig sehr ähnlich ist mit ihren Wasserstraßen und Gondeln. Das und viele andere Details wie die Masken, die die Bewohner stets tragen und die Kleider haben für einen richtig schönen Flair gesorgt. Ich habe mich gerne in dieser Stadt verloren! Auch die Charaktere waren besonders. Emery mit ihrem Fluch und den Handschuhen, Nael, der sehr geheimnisvoll ist und auch einige andere.
Besonders Nael habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ich mochte ihn von der ersten Sekunde an unglaublich gerne. Er hat einfach etwas an sich, das ihn sehr interessant macht.

Montag, 12. Juni 2017

Rezension | Spiegelsplitter

Autorin: Ava Reed
Band: 1 von 2
Seitenzahl: 354
Verlag: Impress (Carlsen)
ISBN: 978-3-551-30044-7
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Erster Satz:
Ich starrte noch immer in den riesigen Spiegel vor mir, weil ich hoffte, etwas zu sehen - irgendetwas.

Klappentext:
Seine dunklen Augen blickten mich an. Sie hielten mich gefangen und ich spürte, dass sich etwas veränderte - in mir schien etwas zu heilen, von dem ich nicht wusste, dass es zerbrochen war.

Caitlin weiß nicht, was es bedeutet, sich in einem Spiegel zu sehen, denn sie erblickt nichts darin. Doch er zieht sie an, ruft sie zu sich, wo auch immer sie ist. Eines Tages steht sie dem geheimnisvollen Finn gegenüber, der eine Sehnsucht in ihr weckt, der sie nicht entkommen kann. Immer wieder begegnen sich die beiden, ohne zu wissen, was sie in Wirklichkeit verbindet. Bis Caitlins Erbe zu erwachen beginnt und sie erkennt, dass es mehr auf dieser Welt gibt, als sie ahnt ...


Meine Meinung:
Der Roman hat mir bis auf wenige Kleinigkeiten sehr gut gefallen.
Caitlin war mir sehr sympathisch und sie hat mich sehr an mich selbst erinnert. Ich fand die ganze Stimmung in dem Buch sehr angenehm und auch Finn mochte ich irgendwie, obwohl er ein paar Dinge gemacht hat, die ich nicht ganz so toll fand.

Rezension | Schmetterlingsblau

Autorin: Sarah Nisse
Seitenzahl: 312
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-059-0
-> direkt beim Verlag bestellen!

Erster Satz:
Der Tag, an dem meine Eltern starben, war ein Dienstag.

Klappentext:
„Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen…, bis sie irgendwann vergehen.“
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?


Meine Meinung:
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich etwas völlig anderes erwartet. Ohne die Leserunde zu dem Roman wäre ich wohl niemals auf die Idee gekommen, es zu lesen, was wirklich sehr schade gewesen wäre, denn das Buch war richtig schön!
Was ich erwartet habe? Irgendein Liebes-Kitsch. Eine Sommerschnulze vielleicht. Darauf ließ auch der Klappentext schließen, finde ich.
Ich war vor allem vom Schreibstil positiv überrascht, denn er war sehr poetisch und erzählend, melancholisch und ruhig. Die ganze Geschichte ist von diesem Hauch der Melancholie überzogen, die ich selbst nur zu gut kenne. Ich mag melancholische Geschichten!
Dass es in dem Buch um eine Art Fluch geht, erwartet man einfach nicht. Umso überraschender war es für mich, davon zu erfahren. Dadurch hat sich einfach SO viel geändert, denn das Schicksal von Jade hat mich sehr fasziniert und zum Ende hin habe ich mich so sehr gewünscht, dass sie trotz der Umstände ihr Happy End bekommt! (Ob sie es bekommt oder nicht, müsst ihr selbst nachlesen). Man rätselt als Leser eine Weile, wie die Puzzleteile zusammen gehören könnten und sucht, nachdem die Geschichte an Fahrt aufgenommen hat, fieberhaft nach einer Lösung für die Protagonisten.
Die ersten Kapitel sind tatsächlich nicht sehr spannend. Es gibt nahezu keinen Spannungsbogen und die Geschichte plätschert nur so dahin. Man ist in der traurigen Grundstimmung gefangen, wird mit den Wundern der Villa Papillon konfrontiert und lernt Alain besser kennen. Der Anfang des Romans liest sich, als würde man den überwucherten Kiesweg zu einem verwunschenden Garten entlanggehen. Nicht sehr spannend, dafür aber mit einer eindrucksvollen Grundstimmung, die Geheimnisse verspricht.
Jade mochte ich von Anfang an sehr gern. Später ist sie mir tatsächlich noch mehr ans Herz gewachsen, weil sie sich einfach toll entwickelt hat. Sie ist so zerbrechlich, verträumt und hütet ihr Geheimnis...
Alain mochte ich allerdings minimal lieber. Seine innere Zerrissenheit, seine Unzufriedenheit und einfach alles an ihm ist ein wenig tragisch. Genau wie Jade und die Stimmung im Buch ist auch er sehr melancholisch und grübelt viel.
Aber wisst ihr, was? Bei ihrem Zusammentreffen mochte ich beide gleich noch mehr.

Wenn ihr beinahe poetische Schreibstile mögt und nichts gegen eine melancholische, nicht allzu spannende Geschichte einzuwenden habt, die einfach besonders, magisch und schön zu lesen ist, ist das Buch genau richtig für euch.

Schreibstil:
Wie bereits erwähnt mochte ich den Schreibstil sehr gerne, weil er so melancholisch und erzählend ist. Dennoch gelang es der Autorin sehr gut, eine Art Spannung zu erzeugen. Sie hat mich mit dem poetischen Schreibstil verzaubert und später ließ mich die Geschichte von Alain und Jade einfach nicht mehr los. Auch der Perspektivwechsel zwischen Alain und Jade war klasse, weil man die beiden so sehr gut kennenlernen konnte und einiges über ihre Vergangenheit erfährt, was nicht unwichtig für die Geschichte ist.

Cover:
Leider gefällt mir das Cover nicht so gut. Ohne die Leserunde zu dem Buch hätte ich mich nicht dazu entschieden, es zu kaufen und dann wäre mir definitiv eine wundervolle Geschichte entgangen. Ich finde es einfach zu Farbenfroh und Jade sieht auch ein bisschen zu jung aus, wie ich finde. Die Art des Covers gefällt mir leider auch so nicht...


Bewertung:
4 von 5 Sternen, weil mich die Geschichte um Alain und Jade verzaubern konnte, ich mir aber doch minimal mehr Spannung gewünscht hätte.


Sonntag, 11. Juni 2017

Rezension | Rubinsplitter - Funkenschlag & Tränenspur

Autorin: Julia Dessalles
Band: 1 & 2 von 4
Seitenzahl: 350
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-047-7
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Erster Satz:
"Raus!" Die Stimme der Königin bebte vor unterdrücktem Zorn.

Klappentext (Band 1):
Ausgerechnet die unscheinbare Ruby soll die phantastische Welt von Salvya vor dem Untergang bewahren? Wäre da nicht Rockstar Kai mit seinen verdammten Kusslippen, würde die angebliche Prinzessin sich niemals mit der finsteren Herrscherin Thyra anlegen. Doch dann zündet Kai den Funken in Ruby, der Salvyas Schicksal besiegelt.

Meine Meinung:
Rubinsplitter hat mir wirklich gut gefallen und ich bin sehr froh darüber, dem Buch eine Chance gegeben zu haben. Besonders die vielen humorvollen Situationen waren wunderbar! Ohne zu viel zu sagen: Es tauchen sehr viele seltsame "Kreaturen" auf und es gibt die aberwitzigsten Lösungen für die Probleme, denen sich die Protagonistin Ruby im Laufe ihrer Reise stellen muss. Mir hat vor allem auch die Spannung zwischen den Charakteren gefallen, denn das Trio ist einfach herrlich zu beobachten!

Samstag, 10. Juni 2017

Drachenmond Lesechallenge | Endpost Mai

Hallo und willkommen zum ersten Endpost der neuen Runde, ihr Drachenmond Fans!

Wir konnten zur neuen Runde ja sehr viele neue Teilnehmer begrüßen - Habt ihr euch gut eingefunden? Ich hoffe doch!

Erstmal ein paar wichtige Dinge (sorry, das muss sein):
- alle, die über ihren Blog teilnehmen, brauchen  eine Übersichtsseite. Bitte verlinkt dort eure Rezensionen, das ist ganz ganz wichtig ;)
- bitte vergesst bei euren Rezensionen auf Instagram nicht den Hashtag eures Teams! Dieser setzt sich aus euren Teamnamen (z.B. Phönix) und dem Wort Team zusammen! #Phönixteam #MagierTeam usw.
- die Schreibaktion geht bis zum 30.06
- wenn ihr offene Leserunden oder generell Aktionen für alle plant, sagt uns bitte bescheid, dann können wir sie auf der Übersichtsseite verlinken
- Bitte sagt uns am Ende des Monats auch bescheid, ob ihr bei einigen der Leserunden von den Teams mitgemacht habt (oder schreibt es gleich mit auf eure Übersichtsseite)
- bei Fragen könnt ihr euch immer an uns wenden :) Wir helfen doch gerne!
- haltet demnächst die Augen offen, es kommt was auf euch zu!


Aber kommen wir jetzt zur Rangliste nach dem ersten Monat!

Freitag, 9. Juni 2017

Kurzgeschichte | Amber - Palast aus Lügen

Hat die etwa schon wieder eine neue Geschichte angefangen? - Ja, verdammt!
Das macht einfach zu viel Spaß, als dass ich nur eine einzige Geschichte schreiben könnte. Außerdem probiere ich gerade echt gerne verschiedene Dinge aus :)
Aber gleich werde ich zusammen mit Debbie (Lunatic Booklover) einen Schreibmarathon starten. Dabei werde ich an meinem Romanprojekt Stadt der Raben weiter arbeiten.
Aber hier erstmal ein paar Einblicke in eine meiner Kurzgeschichten-Spinnereien!

Amber - Palast aus Lügen ist an ein Märchen angelehnt. Ahnt ihr, welches das ist?
Ich bin mir übrigens noch nicht sicher, welche Ausmaße die Geschichte annehmen soll. Es könnten drei A4 Seiten werden oder doch ein halber Roman. Vielleicht ja auch ein ganzer? Who knows! Ich überrasche mich gerne selbst.
Aber hier kommt der Anfang!