Montag, 3. Juli 2017

Interview | Katelyn Erikson




- Hallo Katelyn! Lieben Dank, dass du dir Zeit für meine Fragen nimmst ♥Hast du bestimmte Schreibrituale oder etwas, das beim Schreiben auf keinen Fall fehlen darf? 

 So im Grunde eigentlich nicht. Ich schreibe dann, wenn ich die Zeit und auch die Lust zu habe. Dinge, wie Obst, Tee, Schoki usw. sind zwar auch öfter mal mit beim Schreibprozess dabei, jedoch nicht zwingend notwendig.


- Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es irgendwelche Schlüsselmomente?

 Dazu bin ich wegen meinem Opa gekommen, dem deswegen auch mein aller erstes Buch (Aegeria ) gewidmet ist. Er hat mich immer unterstützt und zum Schreiben ermutigt. Wieso ich irgendwann so richtig mit dem Schreiben angefangen habe, weiß ich jedoch nicht mehr so genau. Irgendwie kann ich mich nicht an eine Zeit ohne das Schreiben erinnern


- Wie bist du auf die Idee zu dem Buch gekommen?

 Das wurde ich schon Öfters gefragt und irgendwie... war sie da. Ich wollte etwas Neues kreieren und einfach mal alles runter schreiben, was mir auf der Seele lag und dann kam das hier herbei.


- Was inspiriert dich am meisten?

= So wirklich inspiriert fühlte ich mich von der Natur und von Musik. Immer, wenn ich draußen bin oder ein Lied höre, dann kommen mir manchmal Gedanken und Ideen, die ich später irgendwann verwirklichen möchte.


- Wo schreibst du und warum gerade dort?

= Das ist sehr unterschiedlich, aber am liebsten im Bett. Vermutlich, weil es da so kuschelig weich und gemütlich ist


- Gehörst du zu den Autoren, die sich vor dem Schreiben einen genauen Plan zurechtlegen und alles durchdenken oder eher zu denen, die drauflos schreiben?

= Also bei Band 1 habe ich wild drauf los geschrieben. Bei Band 2 hatte ich einen Plan, den ich aber nicht ganz so eingehalten habe, wie ich es eigentlich ursprünglich gewollt habe. Ich schätze, ich bin ein ziemlicher Chaot.


- Es ist eine Standardfrage, aber steckt in deinen Charakteren viel von dir selbst? Wenn ja, was?
= Es kommt immer drauf an. Ich bin wie Elenya sehr hilfsbereit und stehe für meine Freunde ein. Zeitgleich bin ich aber auch wie Logan – wenn mich jemand hintergeht, dann wars das. Ich kann dann ziemlich wütend und teilweise auch beängstigend wirken.


- Aegeria ist ja dein erstes Buch. Wie ist es, dieses in den Händen zu halten und zu sehen, wie es bei den Lesern ankommt?
= Es ist atemberaubend. Das Buch ist wundervoll, doch der Alltag reißt mich um, schließlich heirate ich ja bald und habe noch dazu bald meine aller letzten Prüfungen. Doch jede einzelne Rezension, jede Meinung und vor allem auch jede Empfehlung, die ich mitbekomme, zieht mich zurück in die Faszination dessen, dass es Menschen gibt, die mein Buch tatsächlich lesen. Es gibt dort draußen wirklich jemanden, der für das, was ich gemacht habe, Geld bezahlt und vor allem dem es auch noch gefällt. Das ist ein Gefühl, das mich noch immer richtig umhaut. Ich traue dem ganzen Glück noch nicht so ganz.


- Wie hast du vor der Veröffentlichung die Reaktionen der Leser eingeschätzt? Was hat dich an diesen am meisten überrascht?
= Dass es so derartig positiv ist. Ich habe zwar gedacht, dass es ein paar gefallen könnten, aber so vielen? Auf garkeinen Fall. Ebenso wenig wusste ich, wie die Leser auf die Perspektivwechsel und vor allem auf den Charakter von Logan reagieren würden. Ich bin wirklich begeistert und außerordentlich glücklich darüber.


- Was halten deine Mitmenschen von deiner Schreiberei?
= Meine Freundinnen sind unglaublich begeistert. Mein Opa ist stolz, meine Kommilitonen sind beeindruckt und meine Mama... ihre Worte werde ich nie vergessen:
„Ich wusste ja, dass du schreiben kannst, aber dass du SO GUT schreiben kannst, hätte ich nie gedacht.“
Und mein Verlobter ist ohnehin mein Ein und Alles und unterstützt mich wo es nur geht.


- Würdest du uns Lesern etwas verraten, was man auf jeden Fall über dich wissen sollte?
= Oh weh. Vielleicht, dass ich Russin bin, einen Husky habe, gerne nach Kanada auswandern würde und totale Panik vor Spinnen habe?


- Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Hast du eigentlich ein bestimmtes "Ritual", was dich wieder in Schreiblaune bringt?
= Bislang ist mir leider noch nichts eingefallen, womit ich aus den Blockaden wieder rauskomme. Bislang hat es mit etwas Wartezeit und Musik gut geklappt.


- Sind in naher Zukunft weitere Bücher von dir geplant? Wenn ja, welche?
= Also aktuell ist eine Fantasy-Erotik-Story in Planung. Die ersten beiden Kapitel stehen schon. Dann habe ich noch drei, vier Ideen für Einzelbänder (Fantasy) und ganz ganz ganz vielleicht gibt es nach dem Erotik-Roman ja auch eine schlichte, einfache Romanze? Da gibt es bereits erste Ideen, jedoch bin ich mir da bezüglich des Settings noch sehr unschlüssig, zumal dieses Buch sehr, sehr, sehr viel Recherche benötigt.


- Wie ist der Titel für das Buch entstanden? Standen noch andere Variationen oder gar ganz andere Titel zur Auswahl? Wer hat da alles mitbestimmt oder seine Meinung beigetragen?
= Mitbestimmt hat eigentlich niemand. Ich habe zwar einige gefragt, wie sie den Titel finden, aber am Ende war es mir egal – Aegeria stand. Ich wollte, dass das Buch so heißt und damit stand es. Ursprünglich hatte ich einen anderen Arbeitstitel gehabt, welchen weiß ich jedoch nicht mehr.
Ich hatte damals ein paar lateinische Begriffe gegoogelt, um zu schauen, ob es Bücher mit demselben Namen bereits gibt. Als ich dann auf Aegeria, einen Nachtfalter, traf, wusste ich, dass das der Name sein würde – und auch, was Teil von Band 2 sein würde.


- Hast du das Buch oft überarbeitet oder ist es im Prinzip noch genau so, wie es zu Beginn war?
= Sehr, sehr, sehr oft. Ich glaube an die 5 oder 6 Mal. Das war eine ziemliche Arbeit und ich war nie zufrieden. Selbst heute noch gibt es Dinge, die ich beim drüber lesen anders gemacht hätte.


Ich bedanke mich nochmal bei Katelin Erikson, die sich die Zeit genommen hat, mir meine Fragen zu beantworten und hoffe, dass ihr das Interview interessant fandet ♥ 

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Alles Liebe,
Eure Emely!

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