Donnerstag, 19. April 2018

Secret Bookstars Selfpublisher-Tour | Interview mit Anja Berger (Catron - Die Melodie der Sterne)



Herzlich willkommen zum nächsten Zwischenstopp der Secret Bookstars Selfpublisher-Tour!

Ich habe mir für euch eins meiner Lieblingsbücher ausgesucht: Catron - Die Melodie der Sterne - Band 1 der High-Fantasy Trilogie von Anja Berger. Für unsere Selfpublisher-Tour (*Infos hier*) von dem Gemeinschaftsblog Secret Bookstars habe ich mir die Autorin geschnappt und ihr einige Fragen gestellt!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich dicke Bücher liebe - wenn sie gut sind. Catron ist sowas von gut! Gerade im Bereich High Fantasy bin ich bei so dicken Büchern oft skeptisch, bin ich doch schon oft auf die Nase gefallen. High Fantasy - das verbindet man schnell mit endlosen Landschaftsbeschreibungen, Orks, Elben, Zwergen und seitenlangen Kriegen. In Catron habe ich jedoch nichts dergleichen gefunden und mich schnell heimisch gefühlt. Das Buch kommt mit einer wundervollen Protagonistin daher, die aus unserer Welt kommt und sich schon bald weit von ihrer Heimat entfernt wiederfindet. Catron bietet Magier, zwei verfeindete magische Schulen (nicht im Harry Potter Stil!) und eine große Bedrohung. Das Buch beinhaltet mehrere Perspektiven, die sogar einen guten Blick auf die Politik der Welt bieten, was ich sehr zu schätzen wusste. Ich habe Kira sehr gerne durch diese Welt begleitet und freue mich, hoffentlich bald den letzten Band in den Händen halten zu können!

Dienstag, 17. April 2018

Rezension | Die fünf Gaben von Rebecca Ross

Klappentext:
Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.
(Text: Carlsen)



Meine Meinung:
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar gewonnen. Vermutlich hätte ich es mir nicht gekauft, aber so war ich neugierig genug, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen. Tatsächlich bin ich sehr froh darüber, durch diesen Zufall zu dem Buch gekommen zu sein, denn es hat mir sehr gut gefallen.
Zunächst konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, was mich erwartet, denn der Klappentext ließ (für mich) sehr viele Möglichkeiten zu - nicht alle nach meinem Geschmack. Also begann ich zu lesen. Der Schreibstil der Autorin lässt sich wunderbar lesen. Ich bin selten irgendwo hängengeblieben und fand ihn vor allem auch in Bezug auf die Zeit, in der das Buch spielt, sehr passend.
Auch inhaltlich hat mir die Geschichte sehr gefallen, wobei ich ein paar winzige Abstriche machen muss - aber dazu später mehr. Besonders die Idee der fünf Gaben mochte ich. Es ist nichts magisches daran, seine Passion zu meistern. Zumindest nicht direkt und dennoch wirkte es beinahe so. Das ist für mich ein sehr greifbarer Zauber gewesen, den das Buch da versprüht. Auch die zwei Länder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben mich fasziniert. Brienna mit ihrer Zerrissenheit zwischen beiden Orten, denen ihre Eltern entstammten, hat das Übrige getan.

Freitag, 13. April 2018

Drachenmond Lesechallenge | Endpost März

Liebe Drachen, Elben, Magier, Phönixe, Vampire und Wandler!
Nun kommt der erste Monatsrückblick für euch, damit ihr endlich erfahrt, wie sich die Teams so schlagen und wo ihr steht. In den letzten Monaten ist bei uns doch so einiges passiert. Über die Umstrukturierung der Challenge, aus der eine neue mit vielen alten Elementen geworden ist, bis hin zu wochenlangen Internet-Streiks.
Einiges habt ihr ja selber schon mitbekommen und daher hier ein vielleicht etwas ausführlicher Rückblick.
In den letzten Monaten wurden einige Bücher verschlungen und reichlich Kekse gesammelt. Den Stand findet ihr unten. Doch vorab möchten wir euch ein paar Dinge erzählen.

Vermutlich haben es die meisten von euch schon mitbekommen: Die Drachenmond Lesechallenge wird es ab der neuen Runde in der Form nicht mehr geben. Stattdessen erweitern wir das Themenfeld und wandeln die Challenge zur Secret Bookstars Lesechallenge um. Ab Mai wird die Challenge darum auf dem Gemeinschaftsblog Secret Bookstars, der in Zusammenarbeit mit ein paar Bloggern rund um Selfpublisher und Kleinverlage berichtet, zu finden sein.
Allerdings wird sich nicht allzu viel ändern. Der Fokus wandert vom Drachenmond zu ALLEN Kleinverlagen und Selfpublishern und wir haben ein paar neue Ideen oder auch ältere umgewandelt. Mehr Infos findet ihr *hier* auf der neuen Challengeseite. Die Anmeldungen laufen und gehen noch bis zum 28.4. und das Formular findet ihr bei Secret Bookstars auf der neuen Challengeseite.

Freitag, 6. April 2018

Erinnerungen an die Leipziger-Schneechaos-Buchmesse 2018 - TAG 2



Jetzt ist es schon wieder so lange her. Findet ihr auch, dass die Zeit rast? Gefühlt habe ich mich erst vor wenigen Tagen durch den Schnee zur Buchmesse gekämpft, doch mittlerweile ist das schon 18 Tage her. Die Tage dazwischen sind nur so verflogen. Ich bin so aufgewühlt, motiviert und entschlossen von der Messe zurückgekommen.
Doch zurück auf Anfang.

Tag 2 - Samstag

Nachdem ich am Freitag (hier zum Bericht von Tag 1) einige Stunden Zeit hatte, um wieder runterzukommen, sind wir am Samstag ziemlich früh aufgestanden. Erstaunlicherweise habe ich in der Nacht geschlafen wie ein Stein. Das ist nicht nur in einer Hinsicht bemerkenswert, weil ich eigentlich immer schlecht schlafe und besonders in Hotels, bei Freunden oder irgendwo anders kaum ein Auge zukriege und immer wider aufwache oder einfach nur halb schlafe. Ich bin wirklich keine Frühaufsteherin, aber für die Messe ist das natürlich absolut in Ordnung :P Nachdem wir aufgestanden sind, habe ich es irgendwie nicht geschafft, zu Frühstücken. Ich hatte zwar Brot dabei, aber nichts, das ich hätte dazuessen können. Eigentlich wollte ich am Freitag noch schnell was holen, das habe ich dann aber irgendwie nicht geschafft... *hust*

Sonntag, 1. April 2018

Secret Bookstars - Ein Gemeinschaftsblog


Ich möchte euch heute mal von einem Blogprojekt berichten, das meine Bloggerkolleginnen und ich gestartet haben.
Secret Bookstars ist ein Blog, auf dem wir uns ausschließlich mit Selfpublishern und Büchern aus kleinen Verlagen beschäftigen. Wir wollen die geheimen Buchschätze finden und mit allen teilen. Die Idee dazu entstand spontan. In gewisser Weise war es mein Ideenfunke, der schließlich die Anderen gefunden hat. Letztendlich waren wir alle Feuer und Flamme für das Projekt. Wir haben uns in die Organisation gestürzt, Pläne entwickelt und wieder verworfen - So ein Gemeinschaftsblog muss gut organisiert sein, damit alles passt. Es hat länger gedauert als geplant, aber nun sind wir bereit, unseren Blog und all die Buchschätze mit euch zu teilen!
Es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein, denn wir haben für nahezu jedes Genre ein Team, das sich darum kümmert, dass regelmäßig Beiträge dazu erscheinen. Von Fantasy über Scifi bis hin zu Liebe und Manga. Auch Thriller haben wir dabei.
Aktuell laufen noch die Vorstellungen unseres Teams, doch bald schon starten die richtigen Beiträge und eine Blogtour!
Und für die, die es noch nicht mitbekommen haben: Die Drachenmond Lesechallenge wird auch auf den Blog umziehen, da wir Teamleiter komplett in das Projekt involviert sind. Außerdem wird aus der Challenge ab Mai die Secret Bookstars Lesechallenge - Ganz im Zeichen unserer liebsten Buchschätze aus dem Universum der Kleinverlage und Selfpublisher.

Hier könnt ihr den Blog besuchen!

Sonst könnt ihr ab sofort auch direkt über meine Seitenleiste zu unserem Gemeinschaftsblog wandern. Ich würde mich freuen, euch dort wiederzusehen!


Alles Liebe
Emely

Mittwoch, 28. März 2018

Rezension | Der Zauber des Winters - Anthologie

Klappentext:
Winterliche Zeilen voller Magie

Ob am Hindukusch, in Griechenland oder fantastischen Welten, die Winter- und Weihnachtszeit hat überall ihren ganz besonderen Charme. Einsame Mädchen finden ein Zuhause, Feen werden von Flüchen erlöst und dem Weihnachtsmann ist kein Kinderwunsch zu ausgefallen, um ihn zu erfüllen.
Zehn wundervolle Geschichten warten nur darauf, dich auf Schiffe, Ballnächte und Waldlichtungen zu entführen, dich zu verzaubern und am Ende ein wenig nachdenklich zurückzulassen. Die erste Zeilengoldanthologie vereint in einzigartiger Weise die Geschichten des Winters mit Botschaften, die direkt ins Herz gehen.


Meine Meinung:
Ich habe das Buch für die Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und war super Happy, unter den "Auserwählten" zu sein, weil ich schon eine Weile auf die Anthologie geschielt hatte, aber nie dazu kam, sie zu holen und zu lesen. Mich hat der Zeitpunkt etwas irritiert - Weihnachten im März? Aber nach der Schneechaos-Buchmesse passte das irgendwie!
Die 10 Geschichten sind alle sehr verschieden, darum gefielen sie mir nicht alle gleich gut. Der Einstieg war komplett anders als das Ende oder die Mitte. Von einer kitschigen Geschichte, die ich meiner kleinen Schwester vorlesen könnte bis zu tiefergehenden Themen war beinahe alles vorhanden. Am besten gefallen hat mir "Die Geschichte der ewigen Nacht" von Ney Sceatcher, in der es um eine verzauberte Hochzeitsgesellschaft geht und die mich ein wenig an den Anfang von Dornröschen erinnert hat.
Eine Geschichte, die ich nicht so mochte, war "Weihnachtswunder am Hindukusch" von Sabrina Schuh, da die Geschichte für meinen Geschmack trotz (oder eben gerade wegen) des ernsten Themas so unrealistisch fand, dass sich in mir alles dagegen gesträubt hat.
Die letzte Geschichte, die ebenfalls ein etwas ernsteres Thema behandelt, hat mich hingegen vollkommen verzaubert und mich sowohl traurig, als auch glücklich gestimmt.
Alles in allem hatte die Anthologie von jedem etwas, sodass auch für jeden Geschmack etwas dabei ist. Das bedeutet allerdings auch, dass vermutlich keinem Leser alle Geschichten gefallen werden.
Ich habe das Buch dennoch sehr gerne gelesen und kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Die Geschichten dieser Anthologie sind beinahe ausschließlich eng mit dem Thema Weihnachten verknüpft, darum würde ich sie euch vor allem zur Weihnachtszeit empfehlen.


Sonntag, 25. März 2018

Erinnerungen an die Leipziger-Schneechaos-Buchmesse - TAG 1


Die Leipziger Buchmesse 2018 - Das war ja was!

Vermutlich habt ihr mitbekommen, dass Leipzig pünktlich zur Messe einfach im Schnee versunken ist und damit alles und jeden ins Chaos gestürzt hat. Wenn nicht: Es war tatsächlich so chaotisch, wie es sich anhört! Züge fuhren nicht, Straßen waren gesperrt und viele Messebesucher haben es kaum oder gar nicht bis zur Messe geschafft. Es war die Rede von steckengebliebenen Autos, ausfallenden Zügen und eingeschneiten Gegenden.
Und in all dem Chaos war ich und habe mich wie zuhause gefühlt. Schnee! Chaos! Haha, okay. Ich gebe zu, dass auch ich mich stellenweise etwas geärgert und die Kälte verflucht habe.
Letztes Jahr auf der Messe (fast gleiches Datum!), war SOMMER. Wir sind eingegangen vor Hitze. Was mache ich also? Klar, ich packe Klamotten ein, die nicht allzu warm sind oder die ich notfalls nach dem berüchtigten Zwiebellook-System ausziehen kann. Handschuhe und Winterjacke blieben
zuhause - im Nachhinein betrachtet eine überaus dumme Entscheidung.

Da ich am Donnerstag sehr lange in der Uni war, bin ich direkt am Freitag losgefahren. Der Zug ging um 4 Uhr. Dementsprechend früh war ich nach einer sehr kurzen Nacht schon unterwegs.
Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich festgestellt habe, dass ich in dem Nachtzug ein ganzes Abteil für mich hatte und habe es mir schön gemütlich gemacht, um noch ein wenig sowas-ähnliches-wie-schlafen zu können. Mein Feind dabei waren die laute Klimaanlage, dank der ich noch den ganzen Tag Kopfschmerzen haben sollte und die vielen Geräusche, die mich im Halbschlaf alle paar Minuten haben hochschrecken lassen. Alles in allem war die Fahrt aber sehr angenehm, zumal ich mir noch zwei Zeitschriften zum Lesen und meinen Laptop zum Überarbeiten mitgenommen habe.
Nach 8h Zugfahrt kam ich schließlich am Leipziger Hauptbahnhof an, wo mich direkt niedliche kleine Schneeflocken und beißender Wind empfangen haben. Dort habe ich dann auf Maja gewartet (ihr könntet sie durch ihr Buch Madness - Das Land der tickenden Herzen oder das dieses Jahr erscheinende Mondstaub und Sonnenstürme kennen). Zusammen sind wir in unser Hotel gefahren, von wo aus wir uns dann auf den Weg zu Messe gemacht haben - Was mehr oder weniger gut geklappt hat. Eigentlich wollten wir zwischen 14 und 15 Uhr dort sein, letztendlich... Wurde es dann etwas später, nachdem wir uns auf dem Weg zur S-Bahn verlaufen hatten. Es ist nur einem Taxifahrer zu verdanken, dass wir überhaupt noch zur Messe gekommen sind. Außerdem war er so nett, uns für den Rückweg eine Wegbeschreibung mitzugeben.